Sponsoren:
Sparkasse Uckermark

Stadtwerke Angermünde

Marktfotografen

Stefans Autoservice

Kyu-Prüfung (09.04.2011)

Früher als vorgesehen stellten sich die Sportler der TSG ihrer nächsten Kyuprüfung. Durch sehr guten Trainingseinsatz hatten sie sich in den letzten Wochen weitere Wurf- und Bodentechniken angeeignet und waren somit bereit, sich den strengen Augen des Prüfers W. Gruschinski, Träger des 6. Dans, zu stellen. Insgesamt zwölf Sportlerinnen und Sportler zeigten Erlerntes, ließen sich Feinheiten zu den Techniken von Judomeister  Gruschinski erläutern und demonstrierten die Anwendung der Techniken in kleinen Schaukämpfen.  Nach gut zwei Stunden hatten dann alle den Prüfer von ihrem Können überzeugt. Und so konnte W. Gruschinski den 8. Kyu an Julius Döbler, Johann Meißner, Johann Lossin und Timon Jahn, den 7. Kyu an Karolin Lange, Emily Wolter, Luca Nahs und Eric Wilhelm sowie den 6. Kyu an Thalia Döbler, Lina Stiegler, Talisa Bandelmann und Arnd Metzdorf vergeben.

Babelsberg (26.03.2011)

Mit elf Sportlerinnen und Sportler reisten die Judokas der TSG Angermünde Ende April nach Potsdam Babelsberg, um sich mit Sportlern aus sechs weiteren Brandenburger Vereinen in Einzelwettkämpfen zu messen. Die Kämpfe wurden in den Altersklassen U 8, U 10 und U 12 ausgetragen. Im Ergebnis regnete es regelrecht Medaillen und jeder an den Start gegangene Angermünder  Judoka konnte sich eine davon mit nach Hause nehmen. 

Gleich zu Beginn des Wettkampfes kamen die Jüngsten des Vereins zum Einsatz.  Julius Döbler, Willy Habermann und Johann Meißner hatten sich jeweils drei Gegnern zu stellen, wobei Willy und Johann in der gleichen Gewichtsklasse starteten und so einmal gegeneinander kämpfen mussten. Mit viel Einsatz versuchten sie ihre erlernten Techniken anzubringen und die Kämpfe eindeutig für sich zu entscheiden. Im Ergebnis konnte sich Willy über eine silberne und Johann und Julius über eine bronzene Medaille freuen.

Angespornt durch die tollen Leistungen der drei Jüngsten ging es weiter mit den Judokas in den Altersklassen U 10 und U 12. In der U 10 startete für die TSG nur Janet Baumgart, die gleich den ersten Kampf sicher für sich entscheiden konnte. Auch in den nächsten Kämpfen zeigte Janet gute Technikansätze und am Ende konnte auch sie sich über eine Silbermedaille freuen. In der Altersklasse U 12 kamen Emily Wolter, Karolin Lange, Lina Stiegler, Thalia Döbler, Arnd Metzdorf, Luca Nahs und Jakob Amende zum Einsatz. Emily war die einzige, die mit einer Goldmedaille nach Hause fahren konnte, allerdings kampflos, da in ihrer Gewichtsklasse keine Gegnerin angereist war. Damit hätte sie sich gemütlich zurücklehnen und den anderen beim Kämpfen zusehen können. Aber Emily zeigte Kampfeswillen und stellte sich einigen männlichen Judokas in Freundschaftskämpfen.

 

Besonders überraschte Karolin in Babelsberg. Für sie war es der allererste Judowettkampf überhaupt. Doch scheinbar unbeeindruckt von der Situation ging sie ruhig auf die Tatami und besiegte souverän eine Gegnerin nach der anderen. Nicht ganz so kampfunerfahren aber mit ebenso souveränem Auftreten konnte Thalia die eine und andere Gegnerin  besiegen. Auch die männlichen Judokas zeigten starken Kampfgeist. Luca und Arnd bewiesen, dass sie sich technisch seit dem letzten Wettkampf weiterentwickeln konnten. Während sie im Standrandori mehr Vielfältigkeit bei den Wurfansätzen zeigten, waren beim Bodenrandori die Verbesserung der Schnelligkeit und Beweglichkeit gut zu erkennen. Für Jakob war es wie bei Karolin der erste Einsatz bei einem Wettkampf und auch er stellte sich mutig seinen Gegnern und zeigte schon gute Kampfansätze. Als letztes ging Lina an den Start. Das lange Warten hatte sie etwas mutlos werden lassen. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten fand auch sie zu ihrem Kampfgeist zurück.

13. Uckermarkpokal in Prenzlau (13.11.2010)

Die Judokas der TSG Angermünde starteten am vergangenen Wochenende zum ersten Mal beim Uckermarkpokal in Prenzlau. Das Starterfeld war groß. Nicht nur aus der Uckermark sondern auch aus Berlin, Fürstenwalde, Neubrandenburg oder Freienwalde reiste der männliche Judonachwuchs an, um sich im Einzel und in der Mannschaftswertung zu vergleichen.

Mit acht Judokas zählte die TSG Angermünde zu den teilnehmenden Vereinen mit den wenigsten Startern. Ursprünglich wären sogar nur fünf Sportler aus Angermünde an den Start gegangen, denn die Kämpfe sollten eigentlich nur in den Altersgruppen U 10 bis U 18 ausgetragen werden. Da aber auch die Kleinsten anderer Vereine angereist waren, wurde ganz spontan und unkompliziert eine Altersgruppe U 8 eröffnet.

Für die Judokas der TSG waren die einzelnen Kämpfe nicht immer von Erfolg gekrönt. Aber jeder einzelne von ihnen zeigte Kampfgeist bis zur letzten Minute, auch wenn der eine oder andere Kampf verloren ging. Und so konnten viele Medaillen mit nach hause genommen werden.
Am erfolgreichsten war dabei Eric Wilhelm (U 12), der die einzige Goldmedaille errang. Kämpferisch am stärksten zeigte sich Arnd Metzdorf (U 12), den wieder einmal das Glück beim Kampf zum Einzug ins Finale verlies. Da es innerhalb der Kampfzeit zu keiner Wertung gekommen war, hatte der Mattenrichter zu entscheiden. Dieser entschied für Metzdorfs Gegner, offensichtlich eine strittige Entscheidung, da Metzdorf in großen Teilen des Kampfes überlegen schien und sogar kurzzeitig seinen Gegner in einer Festhalte am Boden hielt. Die meisten Kämpfe hatte Julius Döbler (U 8) zu bewältigen, der aufgrund eines organisatorischen Fehlers gleich in zwei Gewichtsklassen startete. Der Fleiß wurde im Nachhinein belohnt. Döbler landete auf einem zweiten und einem dritten Platz. Den größten Kampfgeist zeigte Willy Habermann (U 8), der als leichtester und kleinster im Starterfeld sich jedem Gegner stellte und mit großem Einsatz versuchte, diesen zu besiegen.

In der Altersklasse U 14 waren die Chancen der TSG-Sportler dann doch sehr gering, da hier das Starterfeld schon sehr groß war und die Kyu- Graduierungen von langen Sportlerkarrieren zeugten. Markus Baumgart und Tim Schellner schlugen sich trotzdem tapfer und wurden verdient mit bronzenen Medaillen belohnt.

Außerdem starteten für die TSG Johann Meißner (U 8) und Luca Nahs (U 12), deren Leistung ebenfalls lobend erwähnt werden muss. Beide hatten es mit starken Gegnern zu tun und beiden fehlte letzten Endes das Quäntchen Glück, das jeder Sportler ab und zu benötigt, um zu siegen.

Insgesamt ist der Start beim 13. Uckermarkpokal in Prenzlau für die TSG-Angermünde als Erfolg zu verbuchen.

zuletzt aktualisiert am: 17.11.2010

Kyu-Prüfungen bei der TSG Angermünde mit Träger des 6. Dan

Nach monatelanger intensiver Vorbereitung stellten sich die Nachwuchsjudokas der TSG Angermünde ihren Kyu-Prüfungen. Für einige von ihnen war es die erste Prüfung überhaupt, was sie in große Aufregung versetzte. Doch noch aufregender für alle war, dass man einen Judomeister der besonderen Klasse erwartete.

Willi Gruschinski kam zum wiederholten Male nach Angermünde, um die TSG- Sportler auf technische und kämpferische Fähigkeiten zu prüfen, soweit alles wie gewohnt. Neu war, dass W. Gruschinski in der Zwischenzeit der 6. Dan verliehen wurde. Es gibt nur wenige Judokas in Deutschland, die dieses hohe Ziel erreichen. Um Träger des 1. bis 5. Dans, der Meistergraduierungen, und damit Träger eines schwarzer Gürtel zu werden, muss man zunächst acht Prüfungen zum Kyu (Schülergraduierung) und dann entsprechend viele Dan-Prüfungen bestehen. Bei den Dan-Prüfungen sind die Anforderungen an die gezeigten Techniken natürlich erheblich höher als bei den Kyu-Prüfungen. Den 6. Dan und alle weiteren bis zum 10. Dan kann man aber nicht durch eine Prüfung erwerben. Sie können nur aufgrund besonderer Leistungen und Verdienste für den Judosport verliehen werden.

Das scheint für viele Judokas unerreichbar. Keiner der anwesenden Sportler hatte bis zu diesem Tag das Zeichen, den rotweißen Obi (Gürtel), je von Nahem gesehen. Es war allen eine große Ehre diesen Ausnahme-Judoka auf der Tatami (Judomatte) begrüßen zu dürfen. Mit größter Aufmerksamkeit nahmen die jungen Sportler die Hinweise und Ratschläge des Judomeisters entgegen, der sich die Zeit nahm, ihnen eine Lehrstunde in den ureigensten Regeln der japanischen Sportart Judo zu erteilen. W. Gruschinski erklärte ihnen geduldig technische Feinheiten, aber auch, dass es beim Judo nicht nur um den Kampf als solches sondern vielmehr um gegenseitigen Respekt, Disziplin und Höflichkeit geht.

Am Ende verteilte W. Gruschinski Urkunden und lobende Worte an alle und beglückwünschte sie zu ihrer bestandenen Prüfung.

Zurück | nach oben