
Der Nachwuchs der Judokas des TSG Angermünde machte sich am 06.03.2010 auf den Weg nach Berlin Hellersdorf zu ihrem ersten großen Wettkampf. Dort fand zum 4. Mal der Jägerscup für den Judonachwuchs aus Berlin und dem Umland statt.
Zum Wettkampf waren nur Judokas mit der Gürtelfarbe weiß, weiß-gelb und gelb zugelassen. Wer aber annahm, damit nur auf Anfänger zu treffen, der lag, wie sich herausstellte, absolut falsch.
Die Austragungshalle war für die Judokas aus Angermünde beeindruckend, trainiert man doch zuhause in einer Hälfte der Puschkinturnhalle auf einer doch eher bescheidenen Mattenfläche. Hier in Hellersdorf war eine gesamte Mehrzweckhalle für den Judosport hergerichtet. Auf 5 Wettkampfflächen sollten die Kämpfe parallel ausgetragen werden. Wie der Veranstalter mitteilte, traten insgesamt 327 Sportler aus 3 Bundesländern und 40 Vereinen an.
Doch auch wenn man die Größe der Veranstaltung unterschätzt hatte, ließen sich die Angermünder Judokas nicht einschüchtern. Ziel eines jeden war es, sich we-nigstens einem Kampf zu stellen und sein bestes zu geben. Das kostete den einen mehr, den anderen weniger Überwindung. Aber jeder stellte sich dieser Aufgabe. Und so starteten in der Altersklasse U9 Karla Metzdorf, Johann Meißner und Julius Döbler, alle drei sechs Jahre alt. Damit bewiesen sie Mut, denn obwohl ihre Gegner das gleiche Körpergewicht hatten, waren sie doch teilweise erheblich älter und erfahrener. Mit ihren Leistungen zeigten alle drei, dass sie die Grundkenntnisse des Judosportes schon sehr gut beherrschen.
Auch in der U9, aber mit 8 Jahren schon etwas erfahrener, kämpfte für den TSG Angermünde Janet Baumgart. Sie überraschte gleich in ihrem ersten Kampf mit ihrer Entschlossenheit und konnte diesen gewinnen. Am Ende reichte ihr Können sogar für eine Bronzemedaille in ihrer Gewichtsklasse.
In der Altersklasse U11 waren für den TSG Angermünde am Start: Eric Wilhelm, Lina Stiegler, Thalia Döbler und Arnd Metzdorf.
Erics Kraft verhalf ihm in seinem 1. Kampf zu einem Sieg. In den folgenden Kämpfen machte sich dann aber doch bemerkbar, dass er noch wenige Erfahrungen im Judo sammeln konnte. Lina startete in den Wettkampf mit viel Unsicherheit, steigerte ihre Leistung aber von Kampf zu Kampf und konnte so die 2. Bronzemedaille des Tages für den TSG erkämpfen. Es wäre sogar eine Silbermedaille geworden, wenn Lina im 2. Kampf das besagte Quäntchen Glück auf ihrer Seite gehabt hätte. Der Mattenrichter bewertete aber die gezeigte Bodentechnik ihrer Gegnerin höher als die von Lina durchgebrachten Wurftechniken. Auch Thalia verließ das Glück. Sie geriet gleich im ersten Kampf an eine sehr starke Gegnerin, die ihr ein wenig den Kampfeswillen nahm. Trotzdem machte sie es ihren Gegnerinnen nicht leicht und versuchte immer wieder, ihre Techniken anzubringen.
Am schwersten hatte es aber beim Jägerscup Arnd. Nicht nur, dass er fast bis zum Schluss auf seinen Einsatz warten musste, es hatten sich in seiner Alters- und Gewichtsklasse auch sage und schreibe 34 Sportler angemeldet. Um hier eine Medaille zu gewinnen, hätte Arnd vier Kämpfe hintereinander gewinnen müssen oder, nachdem der dritte verloren gegangen war, weitere drei. Diese Aufgabe war für einen der erst so kurze Zeit trainierte und keinerlei Wettkampferfahrungen hatte, fast nicht zu bewältigen. Aber Arnd ließ dies unbeeindruckt. Mit seinem Kampfgeist und den angewandten Techniken überraschte er nicht nur seine Gegener sondern auch seine Trainer. Leider reichte es zum Schluss doch nicht für eine Platzierung unter den ersten drei.
Was das ganze Team der Judokas des TSG Angermünde und die mitgereisten Eltern betrifft, so kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass es das Team war, was am lautesten seine Sportler angefeuert hat. Wie sagte ein Trainer zu den Angermünder Wettkampfneulingen: „Klein aber fein!“ Die Judokas des TSG Angermünde haben sich an diesem Samstag als starkes Team präsentiert und nicht nur ihr Ziel erreicht sondern weit übertroffen. Das macht Mut und lässt hoffen auf die nächsten Wettkämpfe.
zuletzt aktualisiert am: 14.03.2010
Am Sonntag den14.11.2009 fand sich der gesamte Judonachwuchs der TSG Angermünde e.V. zur Kyuprüfung in der TSG-Halle in der Fischerstraße ein. Gemeinsam mit ihren Trainern stellten sie sich den strengen Anforderungen des Prüfers W. Gruschinski, Träger des 5. Dans. Die Aufregung war bei allen, auch bei den Trainern groß. Aber die guten Vorbereitungen und der Fleiß in den Trainingsstunden zahlten sich aus. So konnten sich über die bestandene Prüfung zum 8. Kyu Theo Kaiser, Arnd Metzdorf, Marc-Lukas Markhoff, Annika Kayser, Janet Baumgart, Talisa Bandelmann, Lina Stiegler und Thalia Döbler; zum 7. Kyu Sebastian Prenzel und zum 5. Kyu Markus Baumgart und Tim Schellner freuen. Herzlichen Glückwunsch an alle.

zuletzt aktualisiert am: 23.11.2009